Der Tag beginnt mit einem echt leckeren Frühstück und einer großartigen Überraschung…. Die neuen Journalisten sind auch im Frühstücksraum und nachdem ich mich vorstelle, sagt einer der Jungs, ‘Du bist also Maren, dann habe ich was für dich, und liebe Grüße von Stefan’ (Stefan fährt die 3. Etappe). Ich habe nämlich in Berlin mit Stefan darüber gesprochen, das ich auch gerne so ein Seidenarmband von LR haben würde, wie sie bei den Vorqualis wohl verteilt wurden und wie er eins hat…. Und was halte ich nun in den Händen? Übermittelt von einem Journalisten, der Stefan kennt und bei Ihm in der Nähe wohnt?! – Richtig, eben dieses Armband! Ich könnte laut springen vor Freude!! DAS ist mal eine großartige Überraschung! Danke Stefan! Natürlich wird das Armband sofort umgebunden und bis zum jetzigen Zeitpunkt und solange, bis es von alleine abfällt, bleibt es an meinem Handgelenk. 🙂

Dann sind wir bereit um den örtlichen Supermarkt zu stürmen, um mit Stefan und Marvin die abgegrasten Getränkereserven aufzufüllen. Schnell sind zwei Einkaufswagen beladen mit allem was wir so brauchen zum Leben. Die gute Kassiererin ist ETWAS überfordert mit unserem Einkauf und ihrer Kasse….keine Ahnung warum. Wir wollen doch nur ein bißchen Wasser…;-) Das hätten wir jedenfalls geschafft und jetzt helfen wir den Jungs gerne, die Autos auf Vordermann zu bringen. Bedeutet, Müll aus den Autos, entstauben und Scheiben putzen. Nicht zu vergessen werden die längst überfälligen Flaggen auf die Motorhauben geklebt – eigentlich sollte das ein schönes Ritual nach jeder Grenze werden, aber die Aufkleber waren und sind (???) in einem der Autos verschollen. Einer der neu Angereisten hat allerdings im Auftrag von LR einen Schwung neue Flaggen mitgebracht und so machen wir uns ans Werk. Auf unserer Etappe haben wir ja die meisten Grenzübergänge und so hat Henrike einiges zu kleben. Dann ist es Zeit, um einem besonderen Hobby und Lebensinhalt der Frau nachzugehen – SHOPPING!! In der gegenüberliegenden Shopping Mall (drei Stockwerke! 😉 ) stöbern wir nach Lust und Laune und werden in den ein oder anderen Geschäften natürlich auch fündig….. Zurück im Hotel haben wir noch genug Zeit, um unbedingt notwendigen Dingen nachzugehen wie Wäsche waschen, Klamotten in unserem Reisegepäck neu zu sortieren, unsere gekauften Schätze zu präsentieren und Musik auszutauschen. Ach wie entspannt so ein fahrfreier Tag doch sein kann….aber irgendwie juckt es schon wieder im Fuß…wann genau geht es morgen endlich weiter? Achja, 3:30…..morgen steht die Grenze Russland/ Kasachstan an und ca. 800 km wollen gefahren werden. Außerdem wollen wir eine halbe Stunde vor dem restlichen Konvoi los, um mit Stefan und Craig auf einer Ponton Brücke Fotos zu machen, die über die Wolga führt. Soviel zu unserem Plan…die Realität sieht doch oft ganz anders aus… doch dazu mehr in meinem nächsten Blog. 😉