Bye Bye Sewastopol! Heute geht’s nach der Stadtführung einmal quer über die Krim nach Jalta. Geplant sind 115 km. Und die haben es in sich! Endlich richtig offroad und die Autos (und Fahrer) können beweisen, was in ihnen steckt. In einem kleinen Dörfchen wird unser Guide eingeladen, der die Strecke sehr gut kennt – und das ist auch gut so! Enge Wege, Verschränkungen, Schlaglöcher, die Autos und wir sind in unserem Element. Besondere Vorsicht gilt den Ästen die in den Weg wuchern. Daher also, Antennen abschrauben, und am Ende wieder drauf. Dabei zeigt sich – wo rohe Kräfte sinnlos walten…. Ich habe es zu gut gemeint mit dem festschrauben und unser Funk gibt nur noch komische Geräusche von sich…Kabel abgedreht. Nun ja, Dominik unser Mechaniker muß ja auch mal was zu tun haben. 😉 Dann, Guide ausladen und Serpentinen hochjagen ins Krimgebirge. Dabei zeigt sich, wie gut wir Mädels Auto fahren können. Ich bin völlig weggedöst und erst wachgeworden, als wir oben auf dem Berg sind und die Aussicht auf Jalta geniessen können. Bravo Henrike! Gute Arbeit! 😉 Wir machen einen kurzen, sehr kühlen und windigen Fotostop mit leicht diesiger Sicht auf Jalta und dann geht’s auch schon wieder runter. Kurven, Kurven, Kurven, ach und Gegenverkehr – und niemand fährt zögerlich. Spaß pur!! Angekommen im Hotel geniessen wir erstmal die Aussicht auf’s schwarze Meer, die Hotelanlage und die Hollywoodschaukeln. Für mich und alle Mitstreiter heißt es, relativ füh ins Bett. Morgen ist wieder eine Grenze auf dem Programm und wir müssen früh raus. Aber mittlerweile hab ich mich dran gewöhnt wenn den Wecker unter anderem sagt: “In 4Std, 17min klingel ich und dann ist die Nacht zwar noch nicht vorbei, aber jetzt sofort AUFSTEHEN!!!!!! Aber nur die Harten komm’ in’ Garten und vorallem bei Sonnenaufgang ans Meer, also – kein Problem für uns. 😉